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Hochprozentiges ist längst mit dem Anspruch des Hochwertigen verbunden. Und war früher einfach nur
von "Schnäpsen" die Rede, hat das gehobene Qualitätsniveau inzwischen dazu geführt, jetzt von
edlen Bränden zu sprechen.
Und das sind sie ja auch: etwas Feines für Momente, die es wert sind. Sie grenzen sich von minderwertigen
Erzeugnissen ab, weil sie vom Brand nur das Beste, nämlich das Herzstück, enthalten: Der minderwertige
Vorlauf des Brandes wird vom Brenner ebenso verworfen wie der Nachlauf.
Beide beinhalten Stoffe, die der Bekömmlichkeit und dem erlesenen Genuss abträglich sind. Und darin
besteht die Kunst des Brennens, die der Brenner durch Können und Erfahrung erwirbt: Anfang und Ende des
Brandes bestmöglich zu setzen. Kein fuseliger Geruch, ein vollmundiges Aroma, die weichfließende Reife - all
solche Merkmale lassen von edlen Bränden reden. Und weil das so ist, sprechen wir in unserem Hause nicht
mehr von "Schnäpsen". Wir nennen sie stattdessen beim Namen: